Laufdreirad Test

Das Laufdreirad gilt als Mischung zwischen Dreirad und Laufrad. Konzipiert ist das Laufdreirad so, dass es sich eigentlich um ein Dreirad handelt, welches später aber jederzeit zu einem Laufrad mit zwei Rädern umgebaut werden kann.

Die Tatsache, dass sich vorne ein Rad und auf der Hinterachse zwei Räder befinden, sorgt für eine besondere Kippsicherheit. Dadurch lernen die Kinder beim Spielen die ersten Steuerungsbewegungen, weil sie dank der beiden hinteren Räder nicht seitlich umkippen können. Trotzdem können die Kinder ein Gespür für den Schub und den Gang, den sie durch Füße und Biene erzeugen, entwickeln. Das wiederum hat zur Folge, dass sie sowohl Steuerungsfähigkeit als auch Motorik im Lauf der Zeit entwickeln können. Sobald das Laufdreirad schließlich zu einem Zweirad umgebaut wird, kommt dazu das Training des Gleichgewichtssinns. Eine bessere Vorbereitung auf den späteren Umstieg auf das Fahrrad stellt allerdings das zweirädrige Laufrad dar. Dieses gilt als sichere und nützliche Vorstufe zum späteren Fahrradfahren.

Laufdreiräder im Test und Vergleich 2017

Wie es auch bei herkömmlichen Laufrädern der Fall ist, unterscheiden sich die Laufräder sowohl in Design, Anspruch, Preis und Umsetzung je nach Hersteller erheblich. Folgende Laufdreiräder mit Umbaumöglichkeit haben sich in unserem Test in der Vergangenheit bewährt:

HUDORA 10341 - Laufdreirad aus Holz, grün
10 Bewertungen
HUDORA 10341 - Laufdreirad aus Holz, grün
Das HUDORA 10341 Laufdreirad aus Holz eignet sich für Kinder ab 24 Monaten. Die Sattelhöhe lässt sich bei diesem Modell in zwei Stufen auf etwa 23 und 25 Zentimeter einstellen. Dieses Laufdreirad wog 2,6 Kilo im Test und besitzt Sicherheitshandgriffe, einen Übersteuerungsanschlag sowie eine EVA Bereifung. Für die Jüngsten lässt es sich als Dreirad verwenden und anschließend einfach zu einem modernen Zweirad umwandeln.

Pinolino Mini Laufrad/Dreirad Charlie
28 Bewertungen
Pinolino Mini Laufrad/Dreirad Charlie
Das Pinolino Mini Laufdreirad Charlie eignet sich bereits ab einem Alter von 18 Monaten. Der Sattel dieses Laufdreirads ließ sich im Test sechsfach von einer Höhe von 23 Zentimetern auf bis zu 27 Zentimeter verstellen. Genutzt werden kann dieses 2,8 Kilo schwere Laufdreirad sowohl als Trike als auch als Chopper. Das macht dieses Modell zu einem multifunktionalen Mini-Laufdreirad für Kids. Auf dieses Modell gibt der Hersteller übrigens eine Garantie von zehn Jahren.

Hauck T80102 - Dreirad / Laufrad 1st Try, multi rot
2 Bewertungen
Hauck T80102 - Dreirad / Laufrad 1st Try, multi rot
Das HAUCK Laufdreirad 1st TRY MULTI ROT eignet sich bestens für Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren. Dieses Laufdreirad besitzt einen dreifach verstellbaren Schadensitz, rutschfeste Griffe, eine EVA-Bereifung sowie einen robusten Rahmen aus Stahlrohr. Das Laufdreirad wiegt vier Kilo und eignet sich für ein Gewicht von bis zu 20 Kilo.

Wishbone Bike
50 Bewertungen
Wishbone Bike
Das Wishbone Bike aus Holz kann von Kindern zwischen einem und fünf Jahren genutzt werden. Dieses Laufdreirad ist sechs Kilogramm schwer und besitzt aufpumpbare Reifen sowie handliche Griffe. Markant an diesem getesteten Laufdreirad ist vor allem das stylische Design.

Die Kinder trainieren Wahrnehmung, Motorik und Gleichgewicht spielerisch

Weil ein Laufdreirad besonders kippsicher und stabil gestaltet ist, bietet es einen sanften Start in die Fortbewegung auf zwei Rädern. Besonders geeignet sind diese Dreiradgefährte für Kinder, die noch sehr jung oder tapsig sind. Diese können mit einem Laufdreirad das Gehen mit einem Rad bestens erlernen. Sobald die Kinder optimistisch und selbstbewusst mit ihrem Spielzeug unterwegs sind, können die Eltern schließlich an eine Umstellung an ein konventionelles, zweirädriges Laufrad denken. Sobald das geschehen ist, fördern sie neben der Motorik auch die Wahrnehmung und den Gleichgewichtssinn des Kindes. Der Grund: Nun müssen die Kleinen auch anspruchsvollere koordinative Leistungen erbringen. Der Spaßfaktor bleibt jedoch in jedem Fall der gleiche.

Tipps zum Umgang mit dem Laufdreirad

Weil das Kind eine sichere Umgebung benötigt, sollten sich die Eltern in jedem Fall an den Entwicklungsstand des Kindes orientieren und dieses auch vom Straßenverkehr fernhalten. Das Laufdreirad sollte dann zu einem Zweirad umgebaut werden, wenn das Kind selbstverständlich und sicher mit dem Gefährt unterwegs ist.

Ein wichtiges Kriterium ist natürlich die Qualität des Laufdreirades im Test. Modelle, die keine Rücksicht auf den Körperbau der Kinder nehmen, sind ebenso ungeeignet wie schlampig verarbeitete Produkte oder scharfe Kanten. Vor allem für Familien mit mehreren Kindern ist es wichtig, dass die Laufdreiräder aus langlebigen und widerstandsfähigen Materialien bestehen. Der Grund: Dann kann das Laufdreirad Zug um Zug auch an die Geschwister weitergegeben werden

Unsere Erfahrungen im Test von Laufdreirädern

Kleine Kinder können mit einem Laufdreirad sicher in die Welt der Laufräder eintauchen. Gute Laufdreiräder wie in unserem Test lassen sich nach den ersten Fortschritten auch zu zweirädrigen Laufrädern umbauen. Damit wird sowohl auf die mentale als auch auf die körperliche Entwicklung der Kinder Rücksicht genommen.